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EASA, JAA, JAR
Die Schweiz ist Mitglied der European Aviation Safety Agency (EASA), einer Organisation, welche im Auftrag der Luftfahrtbehörden aller europäischen Staaten die relevanten Luftfahrtgesetze erlässt. Die EASA hat das von ihrer Vorgängerorganisation her bestehende JAR- Flight Crew Licencing (JAR FCL) übernommen. Die Joint Aviation Authorities (JAA) ist Teil der ECAC (European Civil Aviation Conference). Die Schweiz ist Mitglied der JAA. Die Aufgabe der JAA ist primär die Kooperation bei der Entwicklung und Einführung von ordentlichen Sicherheits- Standards und –Prozessen. Die JAA-Behörde hat detaillierte Anforderungen in den Dokumenten von JAR (Joint Aviation Requirements) umschreiben. Diese beinhalten sowohl die technischen als auch die administrativen Aspekte.
Im Dokument JAR-FCL1 ist festgehalten, was in den fliegerischen Ausbildungen wie PPL, CPL, ATPL, etc. enthalten sein muss. Die Ausbildungen sind somit für alle europäischen Flugschulen dieselben. Die mit der Prüfung erlangte Lizenz berechtigt Sie dazu, in allen EASA-Staaten sowohl mit in der Schweiz als auch mit in allen anderen EASA-Staaten registrierten Flugzeugen zu fliegen.

Im Vergleich zu integrierten Ausbildungen bietet die FSA modulare Ausbildungen an. In der Laufbahn zum Linienpiloten schliessen Sie die einzelnen Module Privatpilot (PPL), Berufspilot (CPL) und ATPL (Linienpilot) je als Lizenz ab. Das gibt Ihnen die Sicherheit, dass sie nach Abschluss jeder Stufe einen konkreten Gegenwert der Investition (Zeit, Geld) erhalten, eben die Lizenz.
THEORIE
Die FSA führt während des Jahres zwei Lehrgänge durch. In den Lehrgängen werden alle 10 Fächer als Module ausgebildet. Sie können die einzelnen Module rolierend besuchen und abschliessen. Vor der amtlichen Theorieprüfung müssen Sie die interne Prüfung in allen Fächern bestehen. Dadurch sparen Sie Zeit und Kosten. Sie haben die Möglichkeit, allenfalls mit einem Theorieinstruktor nochmals gezielt zu arbeiten. Alle unsere Theorieinstruktoren müssen hohe Anforderungen an Fachwissen, Didaktik und Methodik erfüllen, bevor sie unterrichten dürfen. Sie sind im Quality System eingebunden und werden durch den Head of Training überwacht. Die Theorie findet in unseren eigenen Räumlichkeiten statt. Zunehmend setzt die FSA auch Lehrmittel auf Basis von Distance Learning ein.
PRAXIS
Die Homebase der FSA ist der kontrollierte Flugplatz (CTR) St.Gallen-Altenrhein (LSZR). Bereits in der Grundausbildung lernen Sie verstehen, wie der Verkehr auf einem „grossen“ Flugplatz wie z.B. Zürich, Genf oder Friedrichshafen abläuft – für das gleiche Geld erhalten Sie mehr an Ausbildung und Erfahrung. In Altenrhein können Sie auch im Winter trainieren, genau dann also, wenn die Flugleistungen am besten sind – und so nochmals einen finanziellen Vorteil kassieren. Die Ausbildung ist nach JAR FCL strukturiert. Ihre Ausbildung verläuft nach genauem Plan; die Fortschritte werden aufgezeichnet. Sie wissen nach jeder Lektion genau, wo Sie stehen und wie Sie gearbeitet haben. (Progress-Log). Kurz: nicht nur der Fluglehrer hat den Überblick, sondern auch Sie. Die FSA setzt nur Fluglehrer ein, die professionell und nach JAR FCL ausbilden, über hohe Kundenorientierung verfügen und ein Assessment bei unserem Head of Training bestanden haben. Die Fluglehrer für CPL, IR und ATPL sind Berufsinstruktoren und aktive Piloten bei einer Fluggesellschaft. Fluglehrer für Privatpiloten können Freelancer sein, müssen aber auch alle Anforderungen gemäss JAR FCL und unserer Flugschule erfüllen. Alle Fluglehrer stehen unter Oberaufsicht unseres Head of Training. Die gesamte praktische Ausbildung ist in das Quality System der FSA integriert.
FLUGMATERIAL
Primär setzt die FSA nur eigenes Flugmaterial ein, welches alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllt (Lufttüchtigkeitszeugnis). Die Flugzeuge werden nur in Betrieben gewartet, welche die Bestimmungen gemäss EASA Part-145 erfüllen. Der Unterhaltsbetrieb ist ins Quality System der FSA eingebunden.
SIMULATOREN FSTD
Die FSA betreibt Simulatoren, welche für die Ausbildung nach Regeln des Sichtfluges (VFR) und des Instrumentenfluges (IFR) vom BAZL zugelassen und zertifiziert sind.
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